Ein guter Arbeitsplatz fördert nicht nur die Produktivität, sondern auch die Gesundheit. Bei Work Balance stand von Anfang an fest: Ergonomie ist kein Zusatz, sondern ein Grundprinzip.
Doch was bedeutet das konkret? Und warum habe ich mich gegen motorisierte Verstellungen entschieden?
Warum eine manuelle Verstellung ?
Die Entscheidung gegen motorisierte Höhenverstellung war bewusst getroffen: Bewegung soll nicht nur körperlich, sondern auch mental wirken. Das manuelle Verstellen der Arbeitsfläche, etwa durch eine schiefe Ebene, erfordert eine bewusste Aktion. Es unterbricht den Arbeitsfluss für einen Moment und schafft Raum für neue Ideen. Das ist kein Komfortverzicht, sondern ein Gestaltungsprinzip.

Das Balance-Objekt als Impulsgeber
Das Balance-Objekt ist ein zentrales Element des Ergonomie-Konzepts. Als analoge Sanduhr erinnert es nach 30 Minuten durch ein sanftes Klicken daran, die Haltung zu wechseln. Es ist ein achtsamer Impulsgeber, der den Nutzer dazu einlädt, bewusst mit seiner Arbeitsumgebung zu interagieren, ohne technische Ablenkung.

Umfrageergebnisse: Bedarf nach Flexibilität
Eine kleine Umfrage unter 55 Personen bestätigte den Bedarf:
- 78 % haben keine oder nur eingeschränkte Möglichkeiten, die Arbeitshaltung zu wechseln.
- 84 % wünschen sich mehr Flexibilität, besonders einen einfachen Haltungswechsel. Diese Erkenntnisse flossen direkt in die Entwicklung ein und unterstreichen die Relevanz des Konzepts.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen außerdem deutlich, die Tätigkeiten am Schreibtisch sind so vielfältig wie die Menschen, die dort arbeiten. Doch eine Sache wurde klar, die meisten Arbeitsplätze bieten keine Flexibilität, um zwischen verschiedenen Haltungen zu wechseln.
- Schreiben und Lesen (89 %) sind die häufigsten Tätigkeiten.
- Telefonieren und Recherchieren (72 %) folgen dicht darauf.
- Kreative Arbeiten wie Skizzieren oder Brainstorming (63 %) erfordern oft andere Haltungen als klassisches Sitzen.
- Technische Arbeiten am PC (58 %) werden meist im Sitzen erledigt, könnten aber durch Stehen oder Loungen aufgelockert werden.

Fazit: Ergonomie, die bewegt
Work Balance zeigt, wie Ergonomie und Technik Hand in Hand gehen können, für einen Arbeitsplatz, der nicht nur funktioniert, sondern auch Bewegung und Gesundheit fördert.
Wer mehr über die gestalterischen Aspekte des Projekts erfahren möchte, findet hier weitere Informationen:



