Kerzenhalter Bewegung

Feuer, Stahl und Kraft. Mehr braucht es nicht, um die Form in Bewegung zu setzen. Sobald das Material glüht, lässt sich der Rand treiben und die Wellen entstehen. Durch die Wiederholung der Schläge lässt sich ihre Intensität steuern.

Die Basis ist eine einfache Stahlscheibe, auf einen Rundstahl oder ein Rohr gesetzt und verschweißt. Von dort aus wird der Rand Schritt für Schritt ausgeschmiedet.

Bei diesem Kerzenhalter entsteht die Bewegung unter einem balligen Gesenk. Das Material streckt sich, wird länger und beginnt sich seitlich zu öffnen. Da alles von Hand passiert und der Stahl jedes Mal anders reagiert, hat jedes Stück seine eigene Linie.

So entstehen verschiedene Varianten. Kleine Schalen für Stumpenkerzen. Mittlere Größen für den Alltag. Eine große Ausführung als Windlicht mit Glaszylinder, der die Flamme im Freien schützt.

Die Oberfläche ist nach dem Schmieden gebürstet und geölt. Die ruhige Grundform trägt die Spannung der Wellen und bekommt dadurch ihren eigenen Ausdruck.